Kultur ist elementarer Bestandteil städtischen Lebens. Diesen Anspruch symbolisiert der Kulturpalast durch seine zentrale Lage und mit seiner klaren Architektur. Die Gründungsidee eines offenen, für verschiedene Zwecke nutzbaren Kulturbaues ist gegenwärtig immer noch visionär. Nach dem Beschluss des Dresdner Stadtrates vom 3. Juli 2008 soll der Kulturpalast bis zum Jahr 2015 vollständig saniert werden. In diesem Zusammenhang lobte die Landeshauptstadt Dresden einen europaweiten Architektur-Wettbewerb aus. Das Ergebnis liegt seit Juni 2009 vor.
Das innovative Konzept sieht vor, einen Konzertsaal von Weltklasse insbesondere für die Dresdner Philharmonie, die Zentralbibliothek und das Kabarett »Die Herkuleskeule« unter einem Dach zu vereinen. Indem verschiedene Einrichtungen in den Kulturpalast einziehen, wird das Haus täglich für bis zu 7.000 Menschen zu einer Anlaufstelle. Diese Zahl errechnet sich aus den bereits heute gezählten Besuchern der drei aufgezählten Kultureinrichtungen.
Der neue Konzertsaal genügt vor allem höchsten Ansprüchen der Akustik. Damit wird die Dresdner Philharmonie endlich einen ihrer Qualität und ihrem internationalen Ruf entsprechenden Ort für die Auftritte in der Stadt besitzen. Mit einem hochwertigen Angebot an einer Erlebnisgastronomie wird ein Besuch des neuen Dresdner Kulturzentrums nicht nur in sinnlicher, sondern ebenso in kulinarischer Hinsicht zu einem besonderen Erlebnis. Bereits seit 2006 befindet sich das Besucherzentrum der Stiftung Frauenkirche im Kulturpalast.
Durch die Realisierung des Umbaus wird sich der Kulturpalast hin zu einem wahrhaft städtischen Kulturzentrum entwickeln. Die Landeshauptstadt Dresden geht damit einen entscheidenden Schritt und setzt wesentliche Vorhaben der Stadtentwicklung und die Kulturentwicklung um. Den architektonisch herausragenden und unter Denkmalschutz stehenden Kulturpalast erwartet mit dieser Entscheidung eine beispiellose Zukunft.
Der Kulturpalast soll bis 2015 vollständig saniert werden.